WÜRZBURGER APPELL:

     „PRO LINKSKOALITION

 

Vor dem Hintergrund der „Finanzkrise“ und ihren Konsequenzen für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, der Belastungen des Staatshaushaltes, der Folgen für die Länder- und Kommunalhaushalte sowie auch der zu erwartenden Belastungen der Bürgerinnen und Bürger stellen wir fest und richten folgenden Appell an die Parteien und die Öffentlichkeit:

Die weltweite „Finanzkrise“ ist kein vorübergehendes Phänomen in Folge undurchschaubarer Mechanismen der globalen Finanzwirtschaft. Nein, sie ist logische Folge eines Systems, welches der Befriedigung der Gier von Kapitaleignern und Börsenspekulanten Vorrang vor den Lebensinteressen der Menschen auf allen Kontinenten der Erde einräumt.

 

Wir wenden uns an alle Bürgerinnen und Bürger, die mit uns der Meinung sind, dass alleine Reparaturen am vorherrschenden kapitalistischen System, Staatsbürgschaften, Kredite und zeitlich befristete Beteiligungen des Staates  nicht genügen. Eine neue Ordnung und Organisation der Finanz- und Realwirtschaft sind nötig. Wir brauchen einen Fortschritt, der unsere Gesellschaft gerechter, solidarischer und ökologischer macht.

 

Da wir die Chancen für entsprechende Weichenstellungen zur Zeit nur in einer Koalition aus den Parteien „SPD“, „BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN“ und  „DIE LINKE“  sehen, fordern wir alle Mitglieder auf, sich in ihren Parteien dafür zu engagieren. Die Bildung einer Linkskoalition darf nicht bereits vor der Bundestagswahl ausgeschlossen, sondern muss im Sinne einer positiven, offenen Streitkultur als politische Alternative ernsthaft diskutiert werden.

 

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung des „Würzburger Appells“.

 

Wir unterstützen den „Würzburger Appell“:

Helmut Radler, Würzburg – Gerd Eickelpasch, Würzburg – Peter Baumann, Kist – Werner Ring, Reichenberg-Lindflur – Sigurd Woltersdorf, Würzburg – Reinhold Schömig, Würzburg – Walter Feineis, Höchberg – Rudolf Brandenstein, Winterhausen – Helmut Försch, Würzburg – Felix Bährens, Würzburg – Gert Söhnlein, Kist – Kathrin Leitner, Würzburg – Johannes Büttner, Aschaffenburg – Remo Schardt, Mömbris – Christian Schlag, Saldenburg – Hans-Dieter Schenk, Landshut – Mario Patuzzi, München – Edwin Urmann, Passau – Willi Dürr, Regensburg – Wolfgang Peitzsch, Augsburg – Christa Müller, Rosenheim – Christian Dietl, Weiden – Karlheinz Schmidt, Marktoberdorf – Helmut Fiedler, Weiden – Reinhard Hein, Würzburg – Bernt Bausewein, Würzburg – Renate Gerkens, Hamburg – Hans-Dieter Warda, Dortmund – Oskar Pohlmann, Hamburg – Eva Peteler, Würzburg – Hilde Bäumel, Würzburg – Dr. Robert Leclercq, Reichenberg – Ernst Meiler, Reichenberg – Hans-Jürgen Hinzer, Frankfurt a. M. – Johannes Väthjunker, Höchberg – Peter und Kristine Glasbrenner, Höchberg – Ibo Ocak, Kitzingen – Walther Mann, Würzburg – Jürgen Wawersig, Würzburg – Werner Flirt, Würzburg – Lenz Ganterer, Breitbrunn –